Die Alterung durch die höhere Lebenserwartung wird durch geringe Geburtenzahlen verstärkt: Während im Jahr 2000 noch 106 182 Lebendgeborene verzeichnet wurden, waren es im Jahr 2025 lediglich 94 061. Zwischen 2000 und 2025 stieg das Durchschnittsalter in Baden-Württemberg entsprechend um genau vier Jahre an.
Vor allem im Ländlichen Raum im engeren Sinne ist die Alterung eine zentrale Komponente des demografischen Wandels. Im Jahr 2000 waren die Menschen im Ländlichen Raum mit durchschnittlich 39,3 Jahren am jüngsten. 2025 wies diese Raumkategorie mit 44,8 Jahren das zweithöchste Durchschnittsalter auf. Eine starke Alterung verzeichneten auch die Randzonen um die Verdichtungsräume: Dort stieg das Durchschnittsalter von 39,8 Jahren im Jahr 2000 auf 45 Jahre im Jahr 2025.
In den Verdichtungsräumen (Durchschnittsalter 2000: 40,7 Jahre, 2025: 43,6 Jahre) und den Verdichtungsbereichen im Ländlichen Raum (Durchschnittsalter 2000: 40,6 Jahre, 2025: 44,3 Jahre) konnte die Alterung durch den Zuzug insbesondere von Studierenden, Auszubildenden und jungen Berufstätigen sowie steigende Geburtenüberschüsse stärker abgemildert werden.
Für die Zukunft wird in Folge anhaltend niedriger Geburtenhäufigkeiten im Landesschnitt mit einem weiteren Anstieg des Durchschnittsalters gerechnet.